Tensions und Orgelpunkt · Musiktheorie
Nonen, Undezimen und Tredezimen: welche zu jedem Akkord passen, alterierte Dominanten, die unverzichtbaren Töne und der Orgelpunkt.
Über die Septime hinaus
Schichtet man auf einem Septakkord weiter Terzen, erscheinen None, Undezime und Tredezime. Es sind dieselben Töne wie Sekunde, Quarte und Sexte, nur eine Oktave höher, und im Akkord wirken sie als Zusatz: Sie ändern nicht seine Funktion, sie geben ihm Farbe. Man nennt sie Tensions.
Die Dominantnone war schon in der Klassik gebräuchlich, Undezimen und Tredezimen verbreiteten sich im 19. Jahrhundert und mit Debussy. Im Jazz sind sie die Regel, und ein Septakkord ohne Tensions klingt fast karg.