Der Triller · Verzierungen · Musiktheorie
Der Triller ist ein schneller, anhaltender Wechsel zwischen der Hauptnote und der oberen, bezeichnet mit „tr“ und oft mit einer Wellenlinie. In Barock und…
Der Triller
Der Triller ist ein schneller, anhaltender Wechsel zwischen der Hauptnote und der oberen, bezeichnet mit „tr“ und oft mit einer Wellenlinie. In Barock und Klassik beginnt er meist auf der oberen Note, ab dem 19. Jahrhundert auf der Hauptnote.
Bei Kadenzen endet er meist mit einem Nachschlag, zwei Noten, die die Hauptnote umgeben und zur nächsten führen.
Wie man beginnt und wie man endet
Der barocke Triller beginnt fast immer auf der oberen Note, weil er wie eine Kette kleiner Vorhalte wirkt, und wird manchmal mit einem einfachen Kreuz bezeichnet. In der Klassik bleibt das normal. Ab dem frühen 19. Jahrhundert setzt sich der Beginn auf der Hauptnote durch.
Die Noten werden nicht gezählt: Wichtig sind Gleichmäßigkeit und ein gutes Ankommen auf der nächsten Note. Man kann langsam beginnen und beschleunigen, vor allem bei einem langen Triller. Am Ende einer Kadenz spielt man den Nachschlag meist auch, wenn er nicht notiert ist.