Kreuz, b und Auflösungszeichen · Vorzeichen · Musiktheorie
Vorzeichen ändern die Tonhöhe, nicht aber die Stammnote: Das Kreuz (♯) erhöht um einen Halbton, das b (♭) erniedrigt um einen Halbton, und das…
Kreuz, b und Auflösungszeichen
Vorzeichen ändern die Tonhöhe, nicht aber die Stammnote: Das Kreuz (♯) erhöht um einen Halbton, das b (♭) erniedrigt um einen Halbton, und das Auflösungszeichen hebt ein früheres Vorzeichen auf und führt zum Stammton zurück.
Sie stehen vor der Note, auf derselben Linie oder im selben Zwischenraum. Im Deutschen ändert sich der Name: Aus F wird Fis, aus E wird Es. Ein im Takt notiertes Versetzungszeichen gilt für diesen Ton auf dieser Höhe bis zum Taktstrich; die Generalvorzeichen, die zur Tonart gehören, gelten für das ganze Stück.
Richtig schreiben
Ein Versetzungszeichen gilt für diesen Ton in dieser Oktave bis zum Taktstrich. Ist die Note in den nächsten Takt gebunden, gilt es weiter, endet aber mit der Note. Alles andere muss notiert werden.
Warnungsvorzeichen, manchmal in Klammern, sind theoretisch nicht nötig, vermeiden aber Zweifel: Ein Auflösungszeichen im Takt nach einem Vorzeichen hilft beim Lesen. Das gehört dazu, wenn man für die Ausführenden schreibt.